Vermögenswirksame Leistungen VL für Soldaten

Vermögenswirksame Leistungen VL für Soldaten

Als Zeit- oder Berufssoldat haben Sie einen Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen (VL) und die Wohnungsbauprämie. Die VL sind vertraglich garantierte Leistungen, die direkt von der Bundeswehr über die Gehaltsabrechnung gezahlt werden. Als Soldat erhalten Sie 6,65 € im Monat Zuschuss über den Wehrsold

Wichtig: Sie erhalten die Zahlung nicht automatisch. Diese muss beantragt und in bestimmten Sparformen angelegt werden.

Die vermögenswirksamen Leistungen

Die Leistungen werden auf Grundlage des fünften Vermögensbildungsgesetzes bezahlt. Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten Sie eine Förderung von 9% auf eine monatliche Einzahlung von 40.- €. Diese setzt sich aus dem Zuschuss von 6,65 € von der Bundeswehr und Ihrer Eigenleistung von 33,35 € im Monat zusammen. Somit haben Sie jedes Jahr auf bis zu 43.-€ Sparzulage einen Anspruch, wenn Ihr zu versteuerndes Einkommen maximal 17900.-€ (2022) bei alleinstehenden beträgt.

Die Wohnungsbauprämie

Zusätzlich können Sie weitere 10% Förderung als Wohnungsbauprämie erhalten. Dabei sparen Sie bis zu 60.- € im Monat an. Diese Sparform eignet sich besonders, wenn Sie später einmal den Gedanken haben, sich eine eigene Immobilie anzuschaffen oder einfach nur eine größere Anschaffung tätigen wollen. Somit legen Sie den Grundstein für Ihre spätere Finanzierung zu günstigen Konditionen. Sie jedes Jahr auf bis zu 70.-€ Wohnungsbauprämie einen Anspruch, wenn Ihr zu versteuerndes Einkommen maximal 35000.-€ (2022) bei alleinstehenden beträgt.

Als Zeit- oder Berufssoldat sollten Sie bereits zu Dienstbeginn die vermögenswirksamen Leistungen und die Wohnungsbauprämie abschließen. Nur so bekommen Sie von der Bundeswehr die 6,65 € im Monat geschenkt und haben die Chance auf maximale staatliche Zulagen. Mit unserem Bausparvertrag der Wüstenrot wird Ihr Geld sicher und lukrativ angelegt und Sie legen bei Bedarf den Grundstein für eine günstige Finanzierung.

Bei Regen auf Mallorca zahlt die Versicherung

BEI REGEN AUF MALLORCA ZAHLT DIE VERSICHERUNG

Die Deutschen sind die Erfinder der sogenannten Hagelversicherung, die es inzwischen schon seit mehr als 200 Jahren gibt. Jetzt kommt eine neue, eher ungewöhnliche Versicherung dazu: die Regenversicherung für Mallorca. Was sich etwas komisch anhört, hat ein Start-up aus Hamburg in die Tat umgesetzt, denn regnet es auf Mallorca, bedeutet es für die Versicherten: es regnet auch Geld.

Die modernen Versicherungen

Versicherungen gibt es schon sehr lange. Einige sind sinnvoll, andere kosten lediglich Geld, sind aber nicht notwendig. Seit einigen Jahren wird immer wieder versucht, frischen Wind in die Branche zu bringen. Die sogenannten InsurTechs wollen die Versicherungsbranche aufpeppen. „Wetterheld“ ist eine solche moderne Versicherung. Regen auf Mallorca ist eine Ferien-Regenversicherung. Regen kann den Urlaub zu einem echten Fiasko machen, gibt es dann wenigstens eine finanzielle Entschädigung, lässt sich auch der Regen auf Mallorca leichter ertragen. Zunächst werden nur Versicherungen für Reiseziele innerhalb der EU angeboten, später sollen noch exotische Ferienorte dazukommen.

Wie funktioniert die Versicherung?

Damit sich der Regen auf Mallorca leichter ertragen lässt, muss die Versicherung zwei Wochen vor dem Abflug in die Ferien abgeschlossen werden. Die Mitarbeiter der Versicherung analysieren die genauen Wetterdaten vor Ort, um die Prämien berechnen zu können, die die Urlauber zahlen müssen und um die Höhe der Entschädigung festlegen zu können. Da es heute sehr genaue Vorhersagen gibt, ist es einfacher geworden als zu den Zeiten, als die Hagelversicherung in Mode kam. Die Vorhersagen sind so genau, dass der Versicherer die Frage, ob es Regen auf Mallorca gibt, ausreichend klären kann.

Wann wird gezahlt?

Wie sieht die Wetterversicherung im Einzelnen aus? Hat eine Familie beispielsweise zwischen dem 4. und dem 12. April die Ferien auf der beliebten Baleareninsel verbracht, dann haben sie für die Regenversicherung 2,26 Euro pro Tag bezahlt. Hat es in der Zeit geregnet, dann zahlt die Versicherung 50 Euro für jeden verregneten Ferientag, höchstens aber einen Betrag von 350 Euro, jedoch nur, wenn es ohne Unterlass gegossen hat. Ein Regentag umfasst den Zeitraum von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr und die Niederschlagsmenge liegt bei mehr als 1,9 Millimeter. So etwas ist in der Regel bei leichtem Regen der Fall, der zwischen 35 und 90 Minuten dauert. Ein Tag Regen reicht übrigens nicht aus, damit die Versicherung zahlt, zwei Tage müssen es schon sein.

Lohnt sich eine private Pflegezusatzversicherung?

Lohnt sich eine private Pflegezusatzversicherung?

Kommt es zu einem Pflegefall, dann übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung einen Teil der Kosten. In Deutschland ist Pflege teuer und nicht jeder hat das nötige Geld, um später im Alter auch gut gepflegt zu werden. Immer wenn es zu einem Pflegefall kommt, entsteht eine nicht unerhebliche finanzielle Lücke. Lohnt es sich demzufolge, eine private Pflegezusatzversicherung abzuschließen?

Keiner kann in die Zukunft sehen
Um die finanzielle Lücke auszufüllen, können die Pflegebedürftigen ihre Pflege entweder aus ihrem Einkommen im Alter, sprich der Rente bezahlen oder, wenn dieser Betrag zu gering ist, die Kinder zur Kasse bitten. Im Rahmen des sogenannten Elternunterhalts müssen die Kinder dann die Pflege von Mutter und Vater bezahlen,jedoch erst, wenn ihr jährliches Einkommen über einem Betrag von 100.000 Euro liegt. Wer kein Vermögen für die Pflege im Alter ausgeben will, aber auch die Angehörigen nicht belasten möchte, sollte rechtzeitig eine private Pflegezusatzversicherung abschließen. In vielen Fällen ist so etwas durchaus sinnvoll, denn der eigene Kostenanteil für die Pflege lässt sich kaum abschätzen. Da niemand in die Zukunft sehen kann, ist es besser, Vorsorge zu treffen, und zwar in Form einer privaten Pflegezusatzversicherung.

Wie teuer ist die Versicherung?

Eine private Pflegezusatzversicherung ist nicht immer kostengünstig. Es ist daher immer besser, zunächst einmal zu kalkulieren, ob man es sich in der aktuellen Lebenssituation generell leisten kann, in diese Versicherung einzuzahlen. Wie hoch der Beitrag für die private Pflegezusatzversicherung im Monat ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Grundsätzlich gilt: Je jünger der Versicherte ist, desto günstiger ist die Police. Eine ebenso wichtige Rolle spielt auch der Gesundheitszustand. Wer zwischen 30 und 35 Jahre alt ist, gesund ist und eine private Pflegeversicherung abschließt, zahlt im Monat selten mehr als 30 Euro. Beim Abschluss mit 50 Jahren hat sich Betrag schon verdoppelt. Alle, die noch älter sind, zahlen nach Ansicht von Versicherungsexperten entweder einen unverhältnismäßig hohen Betrag oder bekommen überhaupt keine Versicherung mehr.

Die Beiträge im Blick behalten

Wer eine private Pflegeversicherung abgeschlossen hat und meint, er könne sich danach entspannt zurücklehnen, irrt sich. Die Versicherten müssen immer einkalkulieren, dass die Beiträge für ihre Versicherung im Laufe der Zeit weiter ansteigen. Schon in der Vergangenheit haben viele der Anbieter die Versicherung zum Teil sehr deutlich angehoben. Dies liegt unter anderem auch daran, dass die Anzahl der Menschen, die eine solche Versicherung haben, sie im Alter auch in Anspruch nehmen. Bevor man eine solche Versicherung abschließt, sollte man genau überlegen, ob die Preissteigerungen mühelos mitgetragen werden können. Falls dies nicht der Fall ist und die Versicherung gekündigt werden muss, dann verlieren die Versicherten womöglich eine Menge Geld.